ALGERIEN  - Perle am Mittelmeer und Traumwüste Sahara

 

 

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Die Hochplateaus mit dem Sahara-Atlas begrenzen den fruchtbaren Norden vom weiten ariden Süden Algeriens.

 

Südlich an den Tell-Atlas schliessen sich die 800 bis 1000 Meter hohen Hochplateaus an mit ihren abflusslosen Salzseen. Geringe Niederschläge, große Hitze im Sommer und starke Kälte im Winter lassen nur geringe Agrarkultur zu, hier wächst Halfagras und wenig Hartkorn und die dürftige Vegetation erlaubt nur noch die Haltung von Ziegen und Schafen. Die Hochplateaus sind ein ausgedehntes Steppenhochland, das im Süden von den Ketten des Sahara – Atlas begrenzt wird.

Norden

Hochplateaus

Aures

Oasen im Osten

Oasen im Westen

Sahara

Tamanrasset

Djanet

Der Sahara – Atlas ist reich an prähistorischen Felsbildern aus der Bubalus – Periode. Einige davon sind von der Strasse aus leicht erreichbar, andere wiederum nur mit einem Führer zu finden. Bereits bei Moghrar und Moghrar Tahtani trifft man auf bedeutende Gravierungen. Am Südhang der Monts des Ksour entlang durch die schöne Gebirgslandschaft umfährt die Hauptstrasse den Djebel Mekter (2062 Meter) in großem Bogen.

 

Ain Sefra, die „gelbe Quelle“ (1000m) ist Ausgangspunkt zu einer Reihe in näherer und weiterer Umgebung gefundener Felsgravuren. Es liegt, nur durch eine Sanddüne getrennt, am Fuß des Djebel Mekter. Auf die ersten Gravierungen in Algerien stieß man im Jahr 1847 bei Tiout, einige Kilometer östlich von Ain Sefra.

 

El Bayadh liegt am Djebel (arab. Berg) Amour auf mehr als 1200 Metern Höhe und lädt zum Besuch des alten Ksar (Berberburg) von Boussemghoun ein. In der Nähe wurde der Staudamm Brizina angelegt, ebenso ist El Bayadh für die in der Nähe gefundenen Felsgravuren bekannt.

In dieser Region ist das Pferd der ständige Begleiter der Menschen durch die Geschichte und so ist es auch bei den örtlichen "Fantasias", den Reiterspektakeln dabei.

 

In Naâma wurden Dinosaurierfossilien gefunden, die etwa 170 Millionen Jahre als sind. In Naâma hat sich die bekannte Reisende Isabelle Eberhart eine Weile aufgehalten. Ihr Grab befindet sich in Ain Sefra. Auch Felsgravuren aus dem Neolithikum (etwa 2000 Funde) sind hier zu besichtigen. In Naâma wird das Ouadaa-Fest gefeiert zu Ehren des Si Ahmed El Madjdoub, bei dem traditionell Couscous an die Pilger verteilt wird. Religiöse Gesänge und Fantasias begleiten das Fest.

 

Laghouat soll im 11. Jahrhundert von den Beni Hilal, arabischen Nomaden gegründet worden sein. Von der Terrasse der Grossen Moschee in der Ortsmitte genießt man einen schönen Blick auf den Ort und die 40000 Dattelpalmen in gut bewässerten Oasengärten. Das Wasser für die Oase liefert über ein weitverzweigtes Kanalsystem der Oued M’zi, der ca. 8 km von Laghouat gestaut wird.

 

Djelfa (1150 m hoch) ist der Hauptort des Stammes der Ouled Nail (Ouled = Söhne, Nachkommen). Sie leben als Viehzüchter und Hirten in den nach ihnen benannten Monts des Ouled Nail. Sie führen ihren Stammbaum auf Moulay Idriss (siehe Tlemcen) zurück und halten sich damit für Nachkommen Mohammeds.

 

 

 

 

 

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