ALGERIEN  - Perle am Mittelmeer und Traumwüste Sahara

 

 

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Der landschaftliche Übergang zwischen der feuchteren Gebirgsregion und der nordsaharischen Wüstenlandschaft ist besonders im Aurès – Gebirge bemerkenswert. Von den teilweise bis ins Frühjahr mit Schnee bedeckten hohen Bergen durchbricht die Strasse bei El Kantara in einer schmalen Felsenpforte den rotbraunen Berg, einen westlichen Ausläufer des Aurès und man sieht nach wenigen Kilometern die erste Dattelpalmenoase El Kantara. In der Schlucht künden schon Palmen von der Nähe der Sahara und im weiteren Verlauf der Strasse hat man bald die erste große Oase, den Luftkurort Biskra erreicht. Das Aures - Gebirge lädt zum Wandern ein.

Norden

Hochplateaus

Aures

Oasen im Osten

Oasen im Westen

Sahara

Tamanrasset

Djanet

Batna ist der Hauptort des Aurès – Gebirges. Die Franzosen hatten 1844 hier ein Militärlager errichtet, das sie Neu – Lambèse nannten. Aus diesem Nouvelle – Lambèse entwickelte sich das Städtchen Batna. Es bietet mancherlei Ausflugsmöglichkeiten: man kann von hier aus die im Osten liegenden bedeutenden Römersiedlungen Lambaesis (11 km) und Timgad (35 km) erreichen. Westlich von Batna erheben sich die Monts de Belezma. Eine landschaftlich schöne Strecke führt hinauf zum Pass von Telmet.

 

Im Süden von Batna liegt das Aurès-Gebirge von ausgeprägter Wildheit, dessen Gipfel bis zu 2328 Metern (Djebel Chelia) ansteigen und das von tiefen Schluchten durchzogen ist. Seine Bewohner, Berber vom Stamm der Chaouia, wohnen in Dörfern, die wie Adlerhorste an Felsen und Hängen kleben.

Zwei Wege durchqueren das Aurès – Massiv. Der eine führt von Batna  über Teniet el Abed, das malerisch gelegene Dorf Menaa und die von Bergen gesäumte Oase Djemmorah nach Biskra.

Von Biskra aus führt der zweite Weg parallel dazu entlang des Canon de l’Oued Abiod. Von hoch gelegenen "Balcons" aus hat man herrliche Ausblicke in die tief in die Felslandschaft eingeschnittene lange Schlucht. Ein breites Band von Dattelpalmen durchzieht diese Schlucht, an deren steil abfallenden Hängen, die „Dechras“, die nur noch teilweise benutzten Siedlungen der Chaouias kleben. Hier werden die für den Aurès typischen schwarzen Ziegenhaarteppiche mit roten und weißen Berbermustern verkauft. Entlang der Schlucht wird das Städtchen Arris erreicht, das in der neueren Geschichte Algeriens 1954 als Sitz des „Komitees der Neun“ und Ausgangspunkt des organisierten Freiheitskampfes der Algerier Bedeutung erhielt.

 

 

 

 

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